KI-Skalierung · Stand August 2026

Der Pilot läuft.
Die Produktion nicht.

Rund die Hälfte aller Gen-AI-Projekte wird nach dem Proof of Concept eingestellt. Nicht, weil die Technologie versagt – sondern weil niemand den Übergang in den Betrieb geplant hat. ABD AI bringt bestehende Piloten in die skalierte Produktion: mit gemessenem Ausgangswert, belastbarer Architektur und einem Wertbeitrag, den Sie Ihrem Vorstand vorlegen können.

Vorgehen ansehen
50 %

der Gen-AI-Projekte wurden nach dem Proof of Concept eingestellt

Gartner, Stand Ende 2025
95 %

der untersuchten Piloten ohne messbaren Effekt auf die Gewinn- und Verlustrechnung

MIT NANDA, 2025
48 %

der KI-Projekte erreichen überhaupt den produktiven Betrieb

Gartner-Erhebung
8 Mon.

durchschnittlich vom Prototyp bis in die Produktion

Gartner-Erhebung

Alle Kennzahlen quellenbelegt · zuletzt geprüft: August 2026

Der Befund

Wo die Projekte tatsächlich abbrechen

Die MIT-Untersuchung „The GenAI Divide“ hat den Weg vom Interesse bis zum Produktivbetrieb nachgezeichnet. Der Trichter verengt sich nicht am Ende – er verengt sich in der Mitte.

EINFÜHRUNGSTRICHTER · UNTERNEHMENSTAUGLICHE KI-SYSTEME Interesse und erste Versuche Werkzeuge werden erprobt, Budgets werden freigegeben 100 % Evaluierung Anbieter werden verglichen, Anforderungen geschärft 60 % Pilot Der Proof of Concept läuft und überzeugt in der Demonstration 20 % Produktion 5 % Hier bricht es Drei von vier Piloten erreichen den Betrieb nie

Quelle: MIT NANDA, „The GenAI Divide: State of AI in Business 2025“. Grundlage der Untersuchung sind 150 Führungskräfte-Interviews, eine Befragung von 350 Mitarbeitenden und die Auswertung von über 300 öffentlich dokumentierten KI-Einführungen.

Die Ursachen

Vier Gründe, warum Piloten
nicht in Produktion gehen

Die Gründe wiederholen sich über Branchen hinweg. Mit der Leistungsfähigkeit der eingesetzten Modelle haben sie wenig zu tun.

URSACHE 01

Es gibt keinen Ausgangswert

Der Pilot startet ohne dokumentierten Ist-Zustand. Nach dem Produktivgang lässt sich deshalb nicht belegen, was sich verändert hat – und die Entscheidung über das Folgebudget fällt ohne Faktengrundlage.

Genau hier setzt die meistzitierte Kritik an der MIT-Zahl an: „Kein messbarer Effekt“ heißt in vielen Fällen „nie gemessen“.

URSACHE 02

Die Architektur trägt nur die Demonstration

Was mit zehn Testnutzern funktioniert, bricht bei fünfhundert. Skalierung wurde nicht mitgedacht, weil der Pilot beweisen sollte, dass etwas geht – nicht, dass es trägt. Der Neubau ist teurer als der Erstbau.

Gartner nennt eskalierende Kosten als einen der vier Hauptgründe für Projektabbrüche.

URSACHE 03

Das Datenfundament hält nicht

Im Piloten wurden aufbereitete Beispieldaten verwendet. In der Produktion trifft das System auf gewachsene, unstrukturierte Bestände – und die Antwortqualität bricht ein. Mehr dazu auf unserer Seite zur KI-Datenstrategie.

Mangelhafte Datenqualität steht bei Gartner an erster Stelle der Abbruchgründe.

URSACHE 04

Das System lernt nicht mit

Die MIT-Untersuchung benennt die Lernlücke als eigentliche Ursache: Die meisten Systeme behalten keine Rückmeldung, passen sich dem Kontext nicht an und werden im Betrieb nicht besser. Mitarbeitende weichen aus – und das Werkzeug verliert seine Berechtigung.

MIT NANDA: Der Engpass liegt im Lernen, nicht in Infrastruktur, Regulierung oder Personal.

Der Unterschied

Zwei völlig verschiedene Anforderungsprofile

Ein Pilot muss überzeugen. Ein Produktivsystem muss tragen. Das sind nicht zwei Reifegrade derselben Sache, sondern zwei unterschiedliche Bauaufgaben.

PILOTUMGEBUNG 10 Testnutzer, handverlesen Aufbereitete Beispieldaten Kein Ausgangswert erhoben Keine Nachweisführung Keine Rollen und Rechte PRODUKTIVUMGEBUNG 500+ Nutzer im Alltag Gewachsene Echtdaten Audit-Trail und Rollenmodell Artikel 50 KI-VO seit 02.08.2026 Laufende Messung

Der Sprung von links nach rechts ist keine Ausbaustufe, sondern ein eigenes Vorhaben. Wer ihn als Fortsetzung des Piloten plant, kalkuliert ihn zwangsläufig zu klein.

Der Weg

Derselbe Pilot, zwei Verläufe

Der Unterschied zwischen einem produktiven und einem eingestellten Projekt liegt selten in der Technologie – sondern in der Frage, ob der Übergang geplant wurde, bevor er nötig war.

OHNE METHODIK Begeisterung Woche 1–4 · Demo überzeugt Kostenanstieg Woche 5–16 · Zeitplan verdoppelt Budgetfrage Woche 17–24 · Wert unbelegbar Eingestellt rund 50 % der Fälle MIT ABD AI Ausgangswert Woche 1–2 · Ist-Zustand belegt Architektur Woche 3–8 · auf Last ausgelegt Rollout Woche 9–16 · Adoption begleitet Nachweis laufend · gegen Ausgangswert Produktiv Wert belegt Der einzige strukturelle Unterschied liegt in Phase 1: Im oberen Verlauf beginnt die Arbeit mit dem Bauen. Im unteren beginnt sie mit dem Messen. Alles Weitere folgt daraus.
Das Vorgehen

Fünf Schritte vom Piloten
in den Betrieb

Jeder Schritt hat ein greifbares Ergebnis. Nach jedem Schritt können Sie entscheiden, ob weitergegangen wird – das hält das Risiko klein und die Kontrolle bei Ihnen.

01

PoC-Analyse

Den bestehenden Piloten bewerten: Was trägt, was nicht, und woran es liegt. Ehrliche Einschätzung der Skalierbarkeit, auch wenn sie unbequem ausfällt.

Gap-Report
02

Ausgangswert

Kennzahlen festlegen und den Ist-Zustand erheben, bevor gebaut wird. Zeit, Kosten, Fehlerquote, Nutzung – jede Größe mit definierter Messmethode.

Messrahmen
03

Architektur

Infrastruktur auf reale Last auslegen, Datenfundament prüfen, Nachweisführung und Rollenmodell nach KI-Verordnung von Beginn an einbauen.

Architekturplan
04

Rollout

Stufenweiser Produktivgang. Begleitung, Schulung und Rückkopplung, damit das System im Arbeitsablauf ankommt und nicht daneben.

Produktive Nutzung
05

Nachweis

Laufende Messung gegen den Ausgangswert. Dokumentierter Wertbeitrag als Grundlage für die Entscheidung über Ausbau und Folgebudget.

Wertnachweis
Die Messlogik

Was „kein messbarer Effekt“
in Wahrheit bedeutet

Die vielzitierten 95 Prozent aus der MIT-Untersuchung werden meist als technisches Versagen gelesen. Das sind sie nicht. Gemessen wurde das Fehlen eines nachweisbaren Effekts auf die Gewinn- und Verlustrechnung innerhalb von etwa sechs Monaten. Ein erheblicher Teil dieser Projekte hatte vor dem Start schlicht keinen Ausgangswert dokumentiert – ein Effekt war damit von vornherein nicht belegbar.

MESSRAHMEN · SCHEMATISCHE DARSTELLUNG AUSGANGSWERT NACH ROLLOUT Bearbeitungszeit interner Anfragen Wiederkehrende Suchvorgänge pro Tag Einarbeitungsdauer neuer Mitarbeitender Schulungsnachweis Nutzung nach acht Wochen Wert AWert AWert Amanuell Wert B · Differenz belegtWert B · Differenz belegt Wert B · Differenz belegtautomatischNutzungsquote

Die Größen selbst legen wir mit Ihnen fest – sie unterscheiden sich je nach Anwendungsfall. Unveränderlich ist nur die Reihenfolge: erst messen, dann bauen.

Warum ABD AI

Wir haben das selbst betrieben

ABD AI wurde von Praktikern gegründet, nicht von Beratern. 29 Jahre Handel, davon zuletzt die Verantwortung für die Digital- und KI-Agenda eines europäischen Handelskonzerns über neun Länder. Die folgenden Systeme sind produktiv gegangen – mit allem, was der Übergang vom Piloten in den Betrieb tatsächlich bedeutet.

600

Filialen mit GenAI-Assistent

Erster produktiver generativer KI-Assistent im Filialnetz, rund 3.000 Mitarbeitende, mehrsprachig, mit Quellenangabe und ohne Speicherung der Eingaben.

85 %

Effizienzgewinn Sortimentssteuerung

Ablösung starrer Cluster durch lokalisierte Sortimente. Zusätzlich 4 bis 13 Prozent Verbesserung bei Umsatz und Ergebnis.

10.000+

Artikel im Schnellliefergeschäft

Aufbau des Quick-Commerce-Geschäfts mit durchschnittlich 35 Minuten Lieferzeit und ohne Preisaufschlag.

8

Länder im CRM-Rollout

Harmonisierung der Kundendatenbasis über acht Märkte hinweg – ein Vorhaben, das an der Datenrealität scheitert, wenn sie nicht vorher geprüft wird.

Erfahrungswerte aus der operativen Verantwortung von Alexander Huber, Co-Founder und Managing Partner. Nennung als Berufserfahrung, nicht als Kundenreferenz von ABD AI.

Gegenüberstellung

Skalierung nach Gefühl
oder nach Methode

Vergleich zwischen unstrukturierter Skalierung und dem Vorgehen von ABD AI
DimensionSkalierung nach GefühlVorgehen ABD AI
MessungNachträglich, oft gar nicht möglichAusgangswert vor dem ersten Umsetzungsschritt
ArchitekturAuf die Demonstration ausgelegtVon Beginn an auf Produktionslast geplant
DatenbasisBeispieldaten im Piloten, Echtdaten im BetriebDatenfundament vor dem Rollout geprüft
NutzungSystem steht bereit, wird aber umgangenBegleitung und Schulung als Teil des Vorhabens
RegulierungKlassifizierung erst beim ProduktivgangNachweisführung technisch mitgebaut
FolgebudgetScheitert am fehlenden WertnachweisEntscheidung auf dokumentierter Grundlage
Häufige Fragen

Was Entscheider zuerst fragen

Wie viele Gen-AI-Projekte scheitern nach dem Proof of Concept?

Gartner hatte 2024 prognostiziert, dass mindestens 30 Prozent der Gen-AI-Projekte nach dem Proof of Concept eingestellt werden. Rückblickend nennt Gartner für das Ende des Jahres 2025 einen Wert von mindestens 50 Prozent. Als Gründe werden mangelhafte Datenqualität, unzureichende Risikokontrolle, eskalierende Kosten und unklarer Geschäftswert genannt.

Was besagt die MIT-Studie zu 95 Prozent gescheiterter Piloten?

Die Untersuchung „The GenAI Divide“ der MIT-Initiative NANDA aus dem Jahr 2025 kommt zu dem Ergebnis, dass 95 Prozent der betrachteten Pilotprojekte keinen messbaren Effekt auf die Gewinn- und Verlustrechnung zeigten. Die genaue Lesart ist entscheidend: Gemessen wurde das Fehlen eines nachweisbaren Effekts, nicht ein technisches Versagen. Ein erheblicher Teil der Projekte hatte vor dem Start keinen Ausgangswert dokumentiert. Die Studie beruht auf 150 Führungskräfte-Interviews, einer Befragung von 350 Mitarbeitenden und über 300 ausgewerteten Einführungen – eine schmale Basis, worauf die Autoren selbst hinweisen.

Warum ist der Ausgangswert vor dem Projektstart so wichtig?

Ohne dokumentierten Ist-Zustand lässt sich nach dem Produktivgang nicht belegen, was sich verändert hat. Die Entscheidung über Budget und Ausbau fällt dann ohne Faktengrundlage – und fällt erfahrungsgemäß negativ aus. Der Ausgangswert wird deshalb vor dem ersten Umsetzungsschritt erhoben und nicht nachträglich rekonstruiert.

Wie lange dauert der Weg vom Prototyp in die Produktion?

Gartner nennt in einer Erhebung durchschnittlich acht Monate vom KI-Prototyp bis zur Produktion, wobei nur rund 48 Prozent der Projekte diesen Schritt überhaupt erreichen. Unser Vorgehen ist auf einen kürzeren Verlauf angelegt, weil die Architektur- und Messfragen vor dem Bauen geklärt werden statt danach.

Muss beim Produktivgang die KI-Verordnung berücksichtigt werden?

Ja. Seit dem 2. August 2026 gilt die KI-Verordnung im Grundsatz vollständig, insbesondere die Transparenzpflichten nach Artikel 50. Die Pflichten für Hochrisiko-Systeme wurden durch die Digital-Omnibus-Verordnung (EU) 2026/1744 auf Dezember 2027 beziehungsweise August 2028 verschoben. Wer erst beim Produktivgang mit der Klassifizierung beginnt, baut die Nachweisführung nachträglich ein – das ist der teurere Weg. Eine Einordnung finden Sie auf unserer Seite zur KI-Verordnung.

Was kostet ein Skalierungs-Check?

Das Erstgespräch ist kostenfrei. Darin klären wir, in welchem Zustand Ihr Pilot ist und ob eine Skalierung überhaupt sinnvoll erscheint. Fällt die Einschätzung negativ aus, sagen wir das – ein Vorhaben ohne tragfähigen Anwendungsfall nützt keiner Seite. Der anschließende Gap-Report wird nach Aufwand kalkuliert und richtet sich nach Umfang und Zahl der beteiligten Systeme.

Nächster Schritt

Ihr Pilot hat Potenzial.
Bringen wir ihn in Betrieb.

Wir sehen uns Ihren bestehenden KI-Piloten an, benennen die konkreten Hürden auf dem Weg in die Produktion und legen einen Plan für den Übergang vor – mit definierten Kennzahlen, belastbarer Aufwandsschätzung und einem Wertnachweis, der einer Prüfung standhält.

office@ai-bd.at · ABD AI Business Development GmbH · Hornstein, Burgenland